Seitdem die Hindunationalisten immer stärker geworden sind, setzen sich vermehrt Indiens Schriftsteller kritisch mit dem Phänomen auseinander. So auch der in Bombay lebende Rahman Abbas, der auf Urdu schreibt und für seinen Roman “Rohzin” den höchsten Literaturpreis Indiens erhielt. Mit ihm sprach Dominik Müller. Als 20-Jähriger haben Sie die sogenannten “Bombay Riots” von 1992/93 miterlebt. Wie haben diese Unruhen Ihr literarisches Werk beeinflusst?

Rahman Abbas: Nachts waren überall Feuer zu sehen. Randalierer hatten die muslimischen Viertel ins Visier genommen, Häuser wurden zerstört, Menschen getötet. Die Polizei unternahm nichts.



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Von Veritatis

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