Go to ...
RSS Feed

16. September 2019

Wer wird neuer SPD-Chef? Weitere prominente Absagen…




Politik

Zum Kurzlink

Nach dem Rücktritt von Andrea Nahles soll die SPD vorerst von drei Stellvertretern geführt werden, bis auf einem Parteitag die Nachfolge gewählt wird. Doch wer soll den unbeliebten Posten übernehmen? Es hagelt Absagen prominenter Genossen, gleichzeitig sprechen sich immer mehr Politiker der Partei für einen grundlegenden Spurwechsel aus.

Die Spekulationen um die Nachfolge von SPD-Chefin Andrea Nahles nehmen zu. Auf einer Pressekonferenz am Montag in Berlin stellte die Partei zunächst einmal ein Trio vor, das die SPD bis zum nächsten Parteitag kommissarisch leiten soll. Die Dreierspitze besteht aus den stellvertretenden Parteivorsitzenden Malu Dreyer, Manuela Schwesig und Thorsten Schäfer-Gümbel. Gleichzeitig erklärten alle drei, dass sie für die reguläre Wahl zum Parteivorsitz nicht zur Verfügung stehen werden.

>>>Andere Sputnik-Artikel: Merkel und Kramp-Karrenbauer reagieren auf Nahles-Rückzug – VIDEO<<<

Absage um Absage…

Dreyer und Schwesig wollen aufgrund von Verpflichtungen als Ministerpräsidentinnen in Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern nicht fest nach Berlin wechseln. Schäfer-Gümbel hatte bereits vor einigen Monaten angekündigt, ab Oktober seinen SPD-Vorsitz in Hessen abzugeben und die Politik zu verlassen. Eine Absage für den Chefposten im Willy-Brandt-Haus gab es auch bereits von Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz, ebenso wie von Niedersachsens Ministerpräsidenten Stephan Weil.

Das Kandidaten-Roulette…

Doch wer kommt dann als SPD-Chef in Frage? Diskutiert wird parteiintern aktuell auch eine paritätische Doppelspitze. Immer kursieren in diesem Zusammenhang weitere prominente Namen: Die Jugendorganisation der SPD fordert eine größere Einbeziehung, auch deshalb rückt Juso-Chef Kevin Kühnert in den öffentlichen Fokus.

Ihm fehlt allerdings die politische Erfahrung für den Chefposten. Auch SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil käme in Frage, doch ihm könnte der Rückhalt in der Partei fehlen. Oder wechselt die SPD-Spitzenkandidatin zur Europawahl, Katarina Barley, doch nicht nach Brüssel? Nach der vergangenen Wahlniederlage eher unwahrscheinlich.

Neue und alte Namen

Großen Respekt auch über die Parteigrenzen hinaus genießt Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann, doch seine Kandidatur gilt als unwahrscheinlich. Weniger prominent ist der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Achim Post, der auch den mächtigen NRW-Landesverband hinter sich hätte. Doch Post ist einem Großteil der Bevölkerung bisher unbekannt. Denkbar wäre ebenso der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Carsten Schneider. Der gebürtige Erfurter und einstige Juso hat sich aus bisherigen Personaldebatten aber weitgehend herausgehalten.

Und weiter?

Die SPD-Übergangsführung will am 24. Juni entscheiden, ob sie den für Anfang Dezember geplanten Bundesparteitag vorziehen wird, um möglicherweise schon nach den Landtagswahlen in Ostdeutschland eine neue Spitze wählen zu lassen. Ein Parteitag noch vor den Wahlen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen gilt als unwahrscheinlich.

>>>Andere Sputnik-Artikel: Nahles-Rückzug: Linke und AfD fordern Neuwahl des Bundestags<<<

 





Source link

Download WordPress Themes Free
Download Nulled WordPress Themes
Download WordPress Themes Free
Download Nulled WordPress Themes
online free course

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

More Stories From Allgemein