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27. Januar 2020

Zentralrat der Muslime kritisiert Kölner Polizei




Politik

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Der Zentralrat der Muslime hat das Vorgehen der Kölner Polizei gegen zehn junge Muslime in langen Gewändern kritisiert. „Wir erwarten, dass Polizisten kulturell besser geschult und sensibilisiert werden“, sagte der Vorsitzende des Zentralrats, Aiman Mazyek, einer Mitteilung zufolge vom Mittwoch.

Die jungen Muslime hatten am Dienstag nach Zeugenaussagen vor dem Kölner Hauptbahnhof „Allahu Akbar“ gerufen. Daraufhin rückte die Polizei mit starken Kräften an, stoppte die Männer und durchsuchte sie. Es stellte sich heraus, dass sie bis auf ein Messer nichts Gefährliches bei sich hatten.

Die jungen Männer hätten sich lediglich auf dem Weg zu Feierlichkeiten zum Ende des Fastenmonats Ramadan befunden, teilte der Zentralrat mit. Der Vorfall zeige, dass „rassistisches Profiling“ ein ernstzunehmendes Thema bleibe.

„Ich hoffe, dass die Polizei sich bei den Betroffenen in aller Form entschuldigt hat und sich selbstkritisch manch eigenen Vorurteilen und Bildern stellt und die richtigen Schlüsse aus dem fehlgeleiteten Einsatz zieht“, wurde Mazyek von der Deutschen Presse-Agentur zitiert.

>>>Weitere Sputnik-Artikel: Kommt die „Moschee-Steuer“ für Muslime in Deutschland?<<<





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