Die Macht in Guatemala konzentriert sich auf eine kleine Oligarchie. Schafft die Linke bei den Wahlen am 16. Juni einen Kurswechsel? 1985 fanden nach drei Jahrzehnten Diktatur und noch während des Bürgerkrieges die ersten, allerdings vom Militär kontrollierten, demokratischen Wahlen im Lande statt. 1996 unterzeichneten die Regierung und die Guerillaorganisation «Vereinigte Nationale Revolutionäre Guatemalas» (URNG) einen Friedensvertrag, der den 36-jährigen Bürgerkrieg offiziell beendete.

Seit 1999 nimmt die 1998 zur politischen Partei umgewandelte ehemalige Guerilla an den Wahlen teil. Bei den Wahlen 1999 erreichte die URNG 12,36 Prozent der Stimmen, 2015 kam sie mit 2,11 Prozent auf ihr schlechtestes Ergebnis.



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Von Veritatis

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