Go to ...
RSS Feed

16. July 2019

„Ibiza“-Affäre in Österreich: Ex-Kanzler Kurz beklagt gefälschte E-Mails




Bei der Affäre in Österreich rund um das „Ibiza-Video“, das den Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zum Rücktritt und die Regierung um Kanzler Sebastian Kurz zu Fall gebracht hat, schien alles klar zu sein, doch nun kommen neue Details rund um möglicherweise gefälschte E-Mails ans Licht.

Laut Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz sind gefälschte E-Mails im Umlauf, die ihn und den früheren Kanzleramtsminister Gernot Blümel im Zusammenhang mit der sogenannten Video-Affäre belasten sollen.

„Es ist der Versuch, uns massiv zu diffamieren und unter anderem die ÖVP in die Ibiza-Enthüllungen hineinzuziehen“, erklärte der Ende Mai durch ein Misstrauensvotum gestürzte Kurz am Montag.

>>>Mehr zum Thema: „Kurz hat gute Chancen, wieder Bundeskanzler zu werden“ – Experte zu Neuwahlen in Österreich<<<

Was genau der Inhalt dieser angeblich gefälschten E-Mails ist, mit denen die ÖVP vor wenigen Tagen von einem österreichischen Medium konfrontiert worden sei, sagte Kurz nicht.

Es soll aber ein Gesprächsverlauf zwischen ihm und Blümel aus dem Jahr 2018 gewesen sein, der im Zusammenhang mit der Entstehung des Skandal-Videos über den zurückgetretenen Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache stehen soll.

„Fakt ist, dass das die Unwahrheit ist. Es handelt sich bei diesen E-Mails um eine Fälschung, wenn auch um eine aufwendige und teilweise wahrscheinlich gut gemachte“, sagte Kurz.

Dass es sich um Fälschungen handele, habe eine interne Prüfung ergeben und sei auch von einer auf IT-Forensik spezialisierten Firma untersucht worden, die hierzu einen Prüfbericht erstellt habe.

So habe man bei der Analyse herausgefunden, dass der Wochentag des Datums falsch angegeben gewesen sei und die angegebene E-Mailadresse von Kurz nur für den Empfang von E-Mails verwendet werden könne.

Eine entsprechende Sachverhaltsdarstellung habe die ÖVP an die Staatsanwaltschaft geschickt. Unklar sei, wer hinter den E-Mails stecke und wie viele in Umlauf gebracht worden seien.

Ex-FPÖ-Chef Strache war Mitte Mai zurückgetreten, nachdem ein heimlich in Ibiza gedrehtes Video zeigt, wie er einer angeblichen russischen Investorin Staatsaufträge für Wahlkampfhilfen in Aussicht stellt. Dies löste in weiterer Folge einen Bruch der Koalition aus ÖVP und FPÖ aus und führte am Ende auch zum Sturz von Kurz. Am 29. September wird es in Österreich voraussichtlich Neuwahlen geben.

>>>Mehr zum Thema: Nach Ibiza-Skandal: Ermittlungen gegen Ex-FPÖ-Chef Strache eingeleitet – Medien<<<

SB/ng





Source link

Free Download WordPress Themes
Download Best WordPress Themes Free Download
Download WordPress Themes
Premium WordPress Themes Download
download udemy paid course for free

Tags: , , , , , , , , , ,

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

More Stories From Allgemein