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16. Oktober 2019

USA verstärken Truppen in Nahost, Abschiebeflug eingetroffen, Erdbeben in China




+++ USA verstärken Truppen in Nahost +++ Abschiebeflug aus Deutschland in Kabul eingetroffen  +++ Dutzende Tote und Verletzte bei Erdbeben in Chinas Südwesten +++ Haft für Neuseeländer wegen Verbreitung von Terrorvideo  +++ Experte warnt vor rechtsextremer Terrorgefahr +++

USA verstärken Truppen in Nahost

Die USA schicken als Antwort auf den eskalierenden Konflikt mit dem Iran rund 1.000 weitere Soldaten in den Nahen Osten. US-Verteidigungsminister Shanahan sagte in Washington, die Soldaten würden zu Verteidigungszwecken in die Region entsandt. Grund sei das feindselige Verhalten der iranischen Kräfte, so der Minister wörtlich. Die Entsendung der Soldaten sei eine Reaktion auf die Bedrohung, die von der Islamischen Republik ausgehe. Sie habe rein defensive Gründe.Es werde kein Konflikt mit dem Iran angestrebt.

>>>Mehr zum Thema: Angriff im Golf von Oman: USA präsentieren angebliche Beweise und schicken neue Truppen<<<

Abschiebeflug aus Deutschland in Kabul eingetroffen

In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist heute Morgen ein weiterer Abschiebeflug aus Deutschland eingetroffen. Beamte am Flughafen teilten mit, die Maschine sei mit elf abgeschobenen Afghanen an Bord um 6.30 Uhr Ortszeit gelandet. Nach einer Sammelabschiebung im Juli vergangenen Jahres beging einer der 69 Männer kurz nach seiner Ankunft in Kabul Suizid und befeuerte damit die Debatte über die umstrittenen Abschiebungen.

Dutzende Tote und Verletzte bei Erdbeben in Chinas Südwesten

Bei einem schweren Erdbeben in der südwestchinesischen Provinz Sichuan sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 130 Menschen wurden verletzt. Das Beben, dessen Zentrum in der Gemeinde Changning, erreichte die Stärke von 6,0. Menschen liefen in Panik auf die Straßen. Mehr als 10 000 Häuser seien beschädigt, berichtete das Staatsfernsehen, rund 100 000 Menschen seien betroffen.

>>>Weitere Sputnik-Artikel: Erdbeben an Grenze Chinas zu Nordkorea – Explosion vermutet<<<

Haft für Neuseeländer wegen Verbreitung von Terrorvideo

Wegen Verbreitung eines Terrorvideos ist ein mutmaßlicher Rechtsextremist in Neuseeland zu 21 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der Besitzer eines Geschäfts, das mit Neonazi-Symbolen wirbt, hatte das Video des Anschlags auf zwei Moscheen mit 51 Toten Mitte März in Christchurch an Bekannte weitergeleitet. Ein Gericht in der neuseeländischen Stadt verhängte deshalb die Haftstrafe gegen den 44-Jährigen.

Experte warnt vor rechtsextremer Terrorgefahr

Nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat der Rechtsextremismus Experte Gideon Botsch vor einer erhöhten Terrorgefahr gewarnt. Die nächsten 12 bis 18 Monate werden besonders gefährlich, sagte der Leiter der Forschungsstelle für Antisemitismus und Rechtsextremismus des Moses Mendelssohn Zentrums an der Universität Potsdam dem Tagesspiegel. Als Risikofaktor nannte Botsch eine von Frust geprägte rechte Szene unter anderem durch die rückläufige Aufmerksamkeit für Proteste wie bei Pegida.

>>>Mehr zum Thema: Fall Lübcke: Verdächtiger stammt aus NPD-Szene – und verübte bereits rechtsextremen Anschlag<<<





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