Idomeni ist ein Ort und ein Name, der zum Symbol wurde. Im Frühjahr 2016 war das Flüchtlingslager von Idomeni für einige Wochen im Zentrum der europäischen Aufmerksamkeit. Nach den sukzessiven Grenzschließungen entlang der Balkanroute sammelten sich dort an der griechisch-nordmazedonischen Grenze Asylsuchende, die hofften, doch noch in andere europäische Länder zu gelangen. Zeitweise lebten 13.000 Menschen in dem Lager, ohne sanitäre Anlagen, ohne ausreichende Versorgung mit Nahrung, ohne angemessenen Schutz vor Witterung. Idomeni stellte eine humanitäre Notlage mitten in Europa dar und zwar eine, deren europäische Bedeutung niemand leugnen konnte. Im Mai 2016 löste Griechenland das Lager auf und obwohl nur ein Bruchteil der Asylsuchenden in staatliche Unterkünfte kam, versiegte so allmählich die öffentliche Aufmerksamkeit für die Situation.



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Von Veritatis

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