Die neue Lichtgestalt am Grünen-Himmel, der „zur Zeit beliebteste Politiker Deutschlands“, Robert Habeck, war von 2012 bis 2018 stellvertretender Ministerpräsident sowie Minister für Energiewende und Umwelt in Schleswig-Holstein. Als solcher stand er für den Neubau eines sogenannten LNG-Terminals – ein Terminal, der das umweltschädliche und teure Fracking-Gas aus den US-amerikanischen Frachtschiffen aufnehmen und verteilen kann.

Beim Fracking wird mit hochgiftigen Chemikalien versetztes Wasser unter hohem Druck in tiefere Gesteinsschichten gepresst, um diese aufzubrechen. Durch die so entstehenden Risse kann Schiefergas entweichen. Bei minus 160 Grad wird das Gas verflüssigt und dann mit Schweröl-betriebenen Tankern verschifft. Umweltpolitischer Widerstand war von Herrn Habeck bei diesem Projekt jedoch nicht zu bemerken: Das LNG-Projekt wird umgesetzt. Im Nachbarland Niedersachsen kämpfen die Grünen gegen den Bau eines LNG-Terminals – allerdings sitzen die Grünen dort auch nicht auf der Regierungsbank.

Herr Habeck ist offensichtlich bereit, bei ökologischen Inhalten „Abstriche“ zu machen, wenn es darum geht, in der Regierung zu bleiben. Damit ist der Grünen-Politiker nicht alleine. In Hessen wurde der Ausbau des Frankfurter Flughafens mit der Zustimmung der Grünen vorgenommen. Zudem werden in Hessen Naturparks wie der sogenannte „Märchenwald“ zugunsten der Errichtung von Windparks zerstört.

In einst unberührte uralte Wälder wurden Schneisen in der Größe mehrerer Fußballfelder geschlagen. Seltene und unter Tierschutz stehende Vogelarten wie der Rotmilan, aber auch andere Greif- und Wandervögel, so auch der Storch, werden von den Rotoren der Windmühlen zu Hauf geschreddert. Neusten Forschungen zufolge sterben zudem Milliarden, ohnehin vom Aussterben bedrohte Insekten durch die Rotoren. In Nordrhein-Westfalen stimmten die Grünen in der schwarz-grünen Regierung der Abholzung des uralten Waldes „Hambacher Forst“ zwecks Braunkohleförderung zu.

Es waren ebenso Grüne in der baden-württembergischen Landesregierung, die dem Bau des Millionen-Grabs von Stuttgart 21 zustimmten. Den Ausbau der Erdgas-Pipeline Nord-Stream-2, der die Energieversorgung Deutschlands mit günstigem Erdgas aus Russland absichern könnte, lehnt Habeck hingegen ab – so wie die USA. Für was für eine Politik Habeck tatsächlich steht, ist anhand dieser Beispiele leicht selbst zu beantworten.

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Von Veritatis

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