Die SPD wird von außen und von innen zerstört, weil eine erfolgreiche, wirklich sozialdemokratische Partei im System nicht vorgesehen ist. Politischer Selbstverrat, Profilverlust in der Großen Koalition, (Selbst-)Demontage der meisten Führungspersonen, Verantwortungsscheu möglicher Nachrücker und ein linkes „Enfant terrible“, das der neoliberalen Presse größtmögliche Angriffsfläche bietet… Hätte man einen Plan ersinnen wollen, um eine Partei, die vor gar nicht so langer Zeit noch für 40 Prozent gut war, zu zerstören, man hätte es gar nicht geschickter inszenieren können. Da liegt die Frage nahe, ob es nicht tatsächlich ein Plan war. Ob das Führungspersonal mit der Selbstauslöschung der SPD als ernstzunehmender Alternative nicht genau die Aufgabe erfüllt hat, die ihr zugedacht war.



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Von Veritatis

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