Léon Poliakov: „St. Petersburg – Berlin – Paris. Memoiren eines Davongekommenen“. Übers. v. J. Empen, J. Stabenow und A. Carstiuc. Edition Tiamat, Berlin 2019, 288 Seiten, 24 Euro. Von Léon Poliakov stammt der erste systematische Versuch, die Shoah zu dokumentieren. Nun liegen die Memoiren des Historikers auf Deutsch vor. Wer war Léon Polia­kov? Seine Bücher haben komplizierte Editionsgeschichten, sie wurden zu unterschiedlichen Zeiten sehr unterschiedlich in Frankreich und Deutschland rezipiert. Poliakov hat mit dem bekannten Bonmot kokettiert, man schreibe eigentlich immer nur ein Buch. Aber dieses eine Buch ist er immer wieder unterschiedlich angegangen. In seinen jetzt auf Deutsch erschienen Erinnerungen sortiert Poliakov sein Leben und Werk.



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Von Veritatis

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