Das russische Ministerium für Industrie und Handel hat fünf Anträge auf die Unterzeichnung von Sonderinvestitionsverträgen (SPIK) in der Automobilindustrie genehmigt. Nutznießer Volkswagen will die PkW-Produktion ausbauen. Der US-amerikanische Autobauer Ford hingegen stellt seine Produktion ein.

Autobauer Volkswagen wird künftig von Steuervorteilen und staatlichen Subventionen der Russischen Föderation profitieren. Neben den Deutschen werden auch Peugeot-Citroen, Volvo Trucks, GM-AvtoVAZ und Avtotor zu den mit SPIK verbundenen Vorteilen kommen. Im Gegenzug wird ein tieferer Lokalisierungsgrad vorausgesetzt, meldet der OWC-Verlag für Außenwirtschaft.

Die Hersteller hätten bis Ende Juni Zeit, die Verträge zu unterzeichnen. Die Volkswagen Group Rus LLC will auf Basis der neuen Konditionen die Pkw-Produktion an den Standorten Kaluga und Nischni Nowgorod ausbauen.

Der amerikanische Autobauer Ford hingegen hat seine Pkw-Produktion in Russland eingestellt. Seit 2002 haben etwa 800.000 Ford-Automobile das Fließband in der Region Kaliningrad verlassen.

Stattdessen will sich das Unternehmen „Ford Sollers“ von nun an auf die Produktion und den Verkauf des Kleintransporters Ford Transit konzentrieren. Der Gouverneur der Region Leningrad, Alexander Drozdenko, hat laut OWC bekanntgegeben, dass es bereits Interessenten für das frei werdende Fabrikgelände gebe.

ba





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Von Veritatis

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