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7. Dezember 2019

Umweltbundesamt für höhere Steuern auf Heizöl und Diesel




Wirtschaft

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Das Umweltbundesamt fordert höhere Steuern auf Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel, die sich nach dem Ausstoß von Kohlendioxid richten.

„Wichtig ist, dass wir schnell damit beginnen, CO2 einen Preis zu geben”, sagte die Präsidentin des Amtes, Maria Krautzberger, der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” laut Vorab-Bericht. Durch den Aufschlag für Heiz- und Kraftstoffe sollten die Treibhausgasemissionen gesenkt werden. Die Einnahmen daraus sollten die Bürger durch Senkung der Ökostromumlage (EEG) und auf anderen Wegen wieder zurückerhalten. Dies habe den „guten Nebeneffekt”, dass die Elektromobilität und andere stromgebundene öffentlichen Verkehre konkurrenzfähiger würden, da der Strompreis sinke.

Wichtig sei, dass es vor allem einkommensschwachen Haushalte ermöglicht werde, klimaschonend zu wohnen und mobil zu sein, sagte Krautzberger. Dies könne zum Beispiel durch direkte finanzielle Hilfen beim Kauf energiesparender Kühlschränke oder Waschmaschinen geschehen. Pendlern und Mietern mit niedrigen Einkommen solle etwa mit Förderprogrammen für den öffentlichen Nahverkehr und zur Gebäudedämmung oder mit einem Klimabonus bei den Wohnkosten in der Grundsicherung geholfen werden.

ai/rtr





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