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7. Juli 2020

Mythos über Entstehen des Bewusstseins von Forschern widerlegt




Forscher sind zu dem Schluss gekommen, dass nur Wirbeltiere, Gliederfüßler und Kopffüßler jene Gehirnstruktur haben, die für die Entstehung des Bewusstseins genügend ist. Primitivere Organismen, einschließlich Pflanzen, verfügen laut Forschern über kein Bewusstsein. Dies verlautet aus einer Pressemitteilung auf dem Fachportal „Phys.org“.

Bewusstsein bei Pflanzen?

Die Autoren der Studie haben jenen Standpunkt der Kritik unterworfen, laut dem die Pflanzen über Strukturen verfügen, die dem Neuronen-Netz bei den Tieren ähnlich seien. Die Anhänger der Disziplin, die als Neurobiologie der Pflanzen bezeichnet wird, sind der Ansicht, dass die Fähigkeit der Pflanzen, elektrische Signale zu übermitteln, an das Funktionieren des Nervensystems erinnert. Allerdings geht es in diesem Fall um ein System, das nicht komplizierter als ein Meeresschwamm ist. Das Bewusstsein erfordert jedoch ein bestimmtes Niveau der Gehirnentwicklung.

Wozu Pflanzen elektrische Signale generieren

Pflanzen generieren elektrische Signale für zwei Zwecke: Für die Verteilung von geladenen Molekülen in den Zellenmembranen und für die Übertragung der Signale in die fernliegenden Organe. Im ersten Fall entstehen Wasserströme im Inneren der Gefäßsysteme, wobei sie den Pflanzen ermöglichen, beispielsweise Blätter einzurollen. Im zweiten Fall ruft das Aufzehren eines Pflanzenblattes eine Schutzreaktion in den anderen Blättern hervor. Obwohl dies für ein Anzeichen von Bewusstseins gehalten werden könnte, sind diese Prozesse genetisch programmiert und im Laufe einer natürlichen Selektion harmonisiert worden.

Sind Planzen zum Lernen fähig?

Die Forscher erinnern zudem an die Experimente, die angeblich bei Pflanzen die Fähigkeit zu lernen bestätigen sollen. Bei einem der Tests hatte die Mimosa pudica zuerst die Blätter zusammengerollt, wenn sie zu Boden fiel. Da aber die Blätter unbeschädigt blieben, hatten sie sich bald nicht mehr zusammengerollt. Doch die nächste Aufrüttelung (ein anderer Erregungsfaktor) der Pflanze hatte die gleiche Reaktion hervorgerufen, was die Möglichkeit einer Ermüdung der Blätter ausschloss. Die Autoren der Studie meinen, dass die Aufrüttelung ein stärkerer Erregungsfaktor als das Fallen gewesen sei, deshalb habe man in den Experimenten kein Lernen, sondern eine Sensor-Anpassung beobachtet.

ek 





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