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21. November 2019

Serbien wünscht sich Engagement Frankreichs in Kosovo-Frage




Politik

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Der serbische Präsident Aleksandar Vucic hat am Montag seinen französischen Amtskollegen Emmanuel Macron in Belgrad empfangen und ihn um Mitwirkung bei der Beilegung des Konflikts mit dem Kosovo gebeten.

Das ist der erste Besuch eines französischen Präsidenten in Serbien seit 2001. Bei den derzeitigen Gesprächen sollen der eingefrorene Dialog der beiden Regierungen in Belgrad und in Pristina sowie die EU-Integration Serbiens behandelt werden.

„Ich habe alle unsere Probleme geschildert, vor allem die in Bezug auf die Lösung des Kosovo-Knotens … Ich habe die Wahrheit gesagt, mich dafür eingesetzt und gekämpft, dass Frankreich auf unserem europäischen Weg seinen Beitrag leistet, und Präsident Macron darum gebeten, uns bei der Lösung der Kosovo-Metochien-Krise zu helfen”, sagte Vucic auf einer Pressekonferenz.

Die Hintergründe

Im Jahr 1999 hatte die bewaffnete Konfrontation zwischen den albanischen Separatisten aus der Kosovo-Befreiungsarmee und den Militär- und Polizeikräften Serbiens zu Bombenangriffen der Nato-Kräfte auf Jugoslawien (das damals aus Serbien und Montenegro bestand) geführt.

Die kosovo-albanischen Strukturen in Pristina verkündeten am 17. Februar 2008 einseitig die Unabhängigkeit von Serbien. Etliche Staaten, darunter Serbien, Russland, China, Israel, der Iran, Spanien und Griechenland, haben die selbsterklärte Republik nicht anerkannt.

jeg/gs/sna





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