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22. August 2019

Aufruhr in der Schweiz: Südamerikanisches Krokodil macht Badesee unsicher




Panorama

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Die Schweiz ist im Aufruhr. An dem beliebten Hallwilersee kommt es in letzter Zeit zunehmend zu Sichtungen eines Kaimans – also eines Krokodils aus Südamerika.

Wie schweizerische Medien berichten, sind die Kaiman-Sichtungen im Land derzeit Gesprächsthema Nummer eins.

Der Hype brach aus, als am vergangenen Sonntagabend ein Fischer im Hallwilersee eben diesen Kaiman gesichtet haben will – und zwar als dieser eine junge Ente erbeutete.

Die Kaiman-Sichtungen sollen mittlerweile dazu geführt haben, dass der Badegästeansturm in der Gegend um die Hälfte abgenommen habe.

So sollen im Strandbad Beinwil am See, seeaufwärts vom Sichtungsort, diese Woche im Schnitt nur 500 Personen pro Tag gewesen sein, also nur die Hälfte von dem, was an Tagen mit gutem Wetter erwartet wird.

„Sie haben Respekt vor dem Tier“, sagt dazu Leiter Silvan Suter.

Man habe eben Sicherheitsbedenken, obwohl der Kaiman für Menschen grundsätzlich ungefährlich ist.

Vor allem Familien mit Kindern wollten kein unnötiges Risiko eingehen.

„Ich kann mir vorstellen, dass sie aufs andere Ufer ausweichen oder den See ganz meiden“, so Suter weiter.

Im Strandbad Seerose versuchte Pächter Kurt Freudemann, aus der Aufmerksamkeit dagegen sogar Profit zu schlagen, und kreierte eine neue Spezialität: Krokodilburger mit Pommes. Er bestellte zehn Kilogramm Krokodilfleisch, trieb einen Fleischwolf auf, der Koch kramte ein altes Geheimrezept hervor.

Gebracht hat es allerdings wenig: Die Burger gingen zwar gut weg, der große Ansturm blieb aber aus.

Doch auch einige Gäste beim Campingplatz Seeblick hätten seit der Sichtung ein mulmiges Gefühl, sagt Wirtin Antigona Waser.

Woher kommt das Reptil?

Zugleich bleibt die Frage, wie dieser südamerikanische Exot überhaupt bis an den Hallwilersee in der Schweiz kommen konnte.

„Niemand ist so dumm, ein derartiges Tier im See auszusetzen“, sagt dazu Waser.

Bruno Fürst, einen Hallwilersee-Ranger, überraschten die Sichtungen jedoch wenig. Ranger hätten immer wieder Tiere gefunden, die dort nicht hingehörten.

Vor ein paar Jahren entdeckte sein Team zum Beispiel einen sogenannte Koi-Karpfen.

Dabei handelt es sich um japanische Luxusfische, die vermutlich jemand ausgesetzt hatte.

„Viele Besitzer, die ihrer Haustiere überdrüssig werden, entlassen sie in die Freiheit und denken noch, sie tun dem Tier einen Gefallen.“

Doch das sei eben nicht der Fall.

ng/mt





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