Erhöhtes Gewaltrisiko bei Migranten, Bluttaten in den USA, Hongkonger streiken



Panorama

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Erhöhtes Gewaltrisiko bei Migranten, Debatte um Trumps Rhetorik, Proteste in Hongkong und weiteres. Sputnik präsentiert Ihnen in dieser Auswahl die wichtigsten Meldungen der Nacht.

Erhöhtes Gewaltrisiko bei Migranten

Nach der tödlichen Bahngleis-Attacke eines Eritreers auf einen achtjährigen Jungen im Frankfurter Hauptbahnhof hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann auf ein erhöhtes Gewaltrisiko bei eingereisten Migranten hingewiesen. „Jetzt kommen unübersehbar Menschen aus anderen Kulturkreisen zu uns, in deren Heimat die Gewaltlosigkeit, wie wir sie pflegen, noch nicht so selbstverständlich ist“, sagte der CSU-Politiker in einem Interview mit der „Passauer Neuen Presse“. „Da kommen Leute, die sehr viel schneller Konflikte mit Gewalt austragen. Deutschland hat ein erhöhtes Risiko, das zeigen die Kriminalstatistiken ganz eindeutig.“

Nach Bluttaten in den USA – Debatte um Trumps Rhetorik

Nach der Bluttat im texanischen El Paso mit 20 Toten sieht sich US-Präsident Donald Trump verstärkt Vorwürfen ausgesetzt, er befeuere Rassismus im Land. Mehrere prominente Demokraten beschuldigten den Republikaner, er ebne mit seiner Rhetorik den Weg für Hassverbrechen. Trump selbst sprach den Menschen in El Paso und in Dayton, wo sich ein weiteres Massaker mit neun Toten ereignet hatte, sein Mitgefühl aus.

Hongkonger streiken

Zeitgleich mit dem Beginn eines großen Streiks hat Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam die anhaltende Gewalt bei Demonstrationen in der Stadt scharf verurteilt. Die Proteste, die seit Wochen andauern, hätten die Gesellschaft an den Rand einer sehr gefährlichen Situation gebracht. Die Regierung werde entschlossen dabei vorgehen, Recht und Ordnung aufrechtzuerhalten und das Vertrauen wiederherzustellen. In Hongkongs morgendlicher Hauptverkehrszeit kam es derweil zu erheblichen Verzögerungen, weil Demonstranten Teile des U-Bahn-Netzes und Straßen blockierten. 

Rettungsaktionen werden wiederaufgenommen

Mit der „Ocean Viking“ nehmen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen ihre Rettungsaktionen im Mittelmeer wieder auf. Das Schiff unter norwegischer Flagge ist vom Hafen in Marseille ins Mittelmeer aufgebrochen. Es müsste bis Ende der Woche in der internationalen Rettungszone vor der libyschen Küste ankommen. Es kann rund 200 Menschen aufnehmen. Das seit 2016 von den beiden Hilfsorganisationen gemeinsam betriebene Rettungsschiff „Aquarius“ musste 2018 seinen Einsatz nach Druck aus Italien einstellen.

Viele Bundeswehrpiloten haben zu wenig Flugstunden

Viele Bundeswehrpiloten erreichen nach einem Bericht der „Bild“ nicht die von der Nato angeforderte Mindestzahl an Flugstunden. Eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion habe ergeben, dass nur 42 Prozent der Bundeswehrpiloten im vergangenen Jahr ausreichend Übungsflüge absolviert haben, weil Flugzeuge fehlten.

SB/ng





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