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14. November 2019

Bei Treffen mit Selenski: Erdogan erkennt Krim als Teil Russlands nicht an




Politik

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Ankara erkennt die Wiedervereinigung der Schwarzmeer-Halbinsel Krim mit Russland nicht an und wird nach wie vor die Rechte der turksprachigen Krimtataren verteidigen, erklärte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan während einer Pressekonferenz mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenski am Mittwoch.

Erdogan versicherte seinem Kollegen, dass die Türkei „immer die Unabhängigkeit der Ukraine unterstützen“ werde.

„Die Türkei erkannte die Annexion der Krim nicht an und erkennt sie auch jetzt nicht an. Krimtataren sind ein wichtiges Element der Beziehungen zwischen unseren Ländern. Wir werden weiterhin den Schutz der Rechte der Krimtataren und die Wahrung ihrer nationalen Identität als unsere Priorität betrachten“, sagte Erdogan.

Die Türkei hoffe auf eine baldige Regelung des Konflikts im Osten der Ukraine und unterstütze die Verhandlungen im Rahmen der Minsker Abkommen sowie die OSZE-Mission im Donbass, an der sich auch türkische Diplomaten beteiligen, fügte Erdogan hinzu.

Am 7. August stattete der ukrainische Präsident Wladimir Selenski der Türkei einen Besuch ab. Er traf sich unter anderem mit den ukrainischen und krimtatarischen Gemeinden in Ankara, vor denen er erklärte, dass die Krim eines Tages „bestimmt zurückkehren wird“.

Die Krim war im März 2014 – nach gut 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine – wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel bei einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Anlass für die Volksabstimmung war ein nationalistisch geprägter Staatsstreich in Kiew.

msch/mt/sna





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