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8. Dezember 2019

Iranischer Präsident bewertet US-Pläne zur Bildung einer Koalition am Golf




Politik

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Die US-Erklärungen zur Bildung einer Koalition am Persischen Golf und am Golf von Oman sind laut dem iranischen Präsidenten Hassan Rouhani fiktiv und würden kaum umgesetzt. 

„Es besteht kein Zweifel, dass, selbst wenn einige der Aussagen (zur Gründung der Koalition) umgesetzt werden, dies nicht zur Sicherheit in der Region beitragen wird“, sagte Rouhani auf einer Regierungssitzung am Mittwoch.

Er betonte, dass solche Erklärungen unpraktisch seien und eher zum bloßen Schein gemacht würden.

Laut dem iranischen Präsidenten können die Golfstaaten selbst die Sicherheit der Region gewährleisten und brauchen keine ausländischen Streitkräfte.

Rouhani merkte außerdem an, dass die Vereinigten Staaten sowie andere Streitkräfte die Region spalten und die Länder in der Region finanziell „verwüsten“.

US-Außenminister Mike Pompeo hatte zuvor angekündigt, dass die USA eine internationale Koalition bilden würden, um die Straße von Hormus zu patrouillieren, die den Persischen Golf und den Golf von Oman miteinander verbindet.

Der sogenannte „Tankerstreit” begann mit der Festnahme des iranischen Öltankers „Grace 1“ durch Großbritannien im britischen Gebiet Gibraltar. Daraufhin setzte der Iran am 19. Juli den britischen Tanker „Sten Impero” in der Straße von Hormus fest. Darüber hinaus wurden in letzter Zeit weitere Schiffe festgenommen, die laut Angaben Teherans Öl aus dem Golf schmuggelten. 

Washington fordert seit geraumer Zeit eine Antwort auf diese Handlungen des Irans in Form einer internationalen maritimen Sicherheitsmission.

sm/sb





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