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20. September 2019

ESA nennt Ursache für Fehlstart von Vega-Rakete im Juli




Technik

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Der Start der leichten europäischen Trägerrakete der Vega-Klasse im vergangenen Juli vom Raumbahnhof Kourou auf Französisch-Guyana ist infolge der Zerstörung des Triebwerks in der zweiten Stufe gescheitert. Das teilte die Europäische Weltraumorganisation ESA am Donnerstag mit.

Das französische Raumfahrtunternehmen Arianespace, das für Starts von Kourou zuständig ist, und die ESA hatten eine Kommission zur Klärung der Unglücksursachen gebildet. Diese gelangte zum Schluss, dass sich das Triebwerk der zweiten Raketenstufe in der 131 Sekunde nach dem Start am 11. Juli zerstört hatte.

Die Rakete zerbrach in zwei Teile. Der Satellit Falcon Eye-1 zur Fernerkundung der Erde, der im Interesse der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) ins All geschossen wurde, ging verloren.

Starts der Vega-Raketen werden auf Beschluss der Kommission im ersten Quartal 2020 wieder aufgenommen. Seit 2012 hoben insgesamt 15 Raketen dieses Typs ab. Ein Start missglückte.

am/





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