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18. September 2019

Starke Sommerhitze forderte in Frankreich knapp 1.500 Todesopfer




In Frankreich sind im Juni und Juli wegen abnormer Hitze knapp 1.500 Menschen gestorben. In der Hälfte der Fälle handelte es sich um Personen älter als 75 Jahre. Das sagte die Gesundheitsministerin Agnès Buzyn am Sonntag in der Sendung „Questions politiques“, die live von den Radiosendern France Inter und France Info übertragen wurde.

Ende Juli haben die Lufttemperaturen ungewöhnlich hohe Werte erreicht: In mindestens 50 Städten bzw. Orten wurden absolute Temperaturrekorde aufgestellt. Ende Juni wurde mit 46 Grad der Temperaturrekord für das ganze Land gebrochen. In mehreren Orten im Süden wurde zudem die 45-Grad-Marke überschritten. Auf die heftige Hitzewelle folgten eine starke Dürre und erhöhte Waldbrandgefahr.

Wie France Info unter Berufung auf das französische Gesundheitsministerium mitteilte, sind 1.435 Todesfälle registriert worden, davon 567 während der ersten Hitzewelle Ende Juni/Anfang Juli und 858 während der zweiten Hitzewelle Ende Juli.

Die Todeszahl liegt damit aber weit unter der des Hitzesommers 2003, in dem rund 15.000 Menschen ums Leben kamen.

ls/mt





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