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5. Juni 2020

Was vom Hurrikan übrig blieb: Regen, Wind und nächtlicher Frost in Deutschland




Panorama

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Das Wochenende wird nass und kühl. Grund ist der ehemalige Hurrikan “Lorenzo” – laut Deutschem Wetterdienst (DWD) “der östlichste Hurrikan aller Zeiten”.

Auf seiner Zugbahn vom Atlantik über die Azoren schwächte er sich ab, was am Donnerstag in Irland ankam, titulierte der DWD nur noch als Sturmtief. Bis zum Wochenende verliert er nochmals an Wucht und zieht als bloßes Randtief über Deutschland hinweg.

Die Folge: Am Samstag regnet es vor allem am Alpenrand kräftig, an den Küsten weht ein starker Wind mit stürmischen Böen, in höheren Lagen gibt es auch Sturmböen. Im Nordwesten setzt sich aber die Sonne durch.

“Mit Höchstwerten zwischen 10 und 16 Grad ist es für die Jahreszeit eher kühl”, sagte Meteorologin Jacqueline Kernn vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Freitag.

In der Nacht zum Sonntag sinkt die Temperatur vor allem im Osten nahe Null. Gebietsweise drohe Bodenfrost, sagte Kernn: “Empfindliche Pflanzen sollte man bis dahin also besser abgedeckt haben oder in den Keller bringen.” Am Sonntag sorgt ein weiteres Tief für dichte Wolken und Regen im Südwesten und Westen. Im Norden und Osten setzt sich die Sonne durch und es bleibt meist trocken. Die Temperatur geht wieder ein bisschen hoch: 9 bis 16 Grad sind drin.

ai/dpa





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