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17. Oktober 2019

Angst vor dem Crash? 39 Milliarden Euro aus deutschen Haushalten außerhalb der EU



Der mögliche Crash in der Euro-Zone und die Reaktionen der Regierung(en) darauf beschäftigen die privaten Haushalte in Deutschland offenbar stärker, als die Politik sich dies wünschen kann. Zumindest ein Teil des Geldes, das außerhalb der EU gebunkert wird, dürfte auch aus diesem Motiv heraus aus der Gemeinschaftszone gebracht worden sei. Gleichzeitig gibt es – selbstverständlich – das Motiv, Steuern zu sparen. Beide Motive zusammen haben einen Betrag von annähernd 39 Milliarden Euro aus der Euro-Zone gespült. Dies berichtet der „Focus“ und verweist auf eine Anfrage der „Linken“ bzw. einen entsprechenden Bericht in der „Süddeutschen Zeitung“.

Angaben steigen

Seit 2017 werden die Summen, die dort auf Bankkonten lagern, „gegenseitig“ gemeldet. Dies geschieht auf Veranlassung der „OECD“, die unter anderem Steueroasen wie die Britischen Jungferninseln, Singapur oder die Schweiz darin bündelt. Das Bankgeheimnis in solchen Ländern ist nunmehr weitgehend aufgehoben.

Die genannte Summe in Höhe von fast 39 Milliarden Euro beinhaltet allerdings noch keine Angabe darüber, in welcher Steueroase das Geld überwiegend liegt bzw. ob es überhaupt in einer der sogenannten Steueroasen gebunkert ist.

Dass es zu einem Zusammenbruch der Euro-Zone kommt, gilt keinesfalls als gewiss – bezogen auf 2019 und 2020. Nur wird der Schuldenberg bei den weiterhin geltenden Niedrigzinsen, die wahrscheinlich noch einmal gesenkt werden, weiter wachsen. Es gibt bislang bis auf eine Inflationierung der Preise keine Vorstellung dazu, wie das Problem behoben werden könnte, heißt es.

Dennoch ist die Kapitalflucht ein ernsthaftes Zeichen dafür, dass die Unruhe im Land wächst. Es wäre nach Meinung von Beobachtern nicht verwunderlich, wenn die Regierungen der EU in den kommenden Monaten die Kapitalflucht als Problem erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Denkbar wäre, die Überweisungshöhe ins Ausland analog zu Grenzübertritten mit Bargeld zu reduzieren. Maximal 10.000 Euro dürften demnach monatlich überwiesen werden.

Gegen die Schwächung des Euros sollten Sie sich ohnehin wappnen – denn auch die zunehmende Bargeldeinschränkung verweist auf Probleme, wie wir hier zeigen können.

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