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Der türkische Einmarsch in Nordsyrien gegen Kurden ist laut dem türkischen Außenminister Mevlut Cavosuglu auf die Nichteinhaltung der Versprechen durch Washington zurückzuführen.

„Mit Sanktionen gegen die Türkei kann man unmöglich etwas erreichen. Man muss die an die Türkei gegebenen Versprechen einhalten“, sagte Cavusoglu am Montag in der internationalen Medien-Konferenz in Aserbaidschan.

„Wir haben die Operation in Nordsyrien begonnen, weil die USA ihre Versprechen nicht eingehalten haben“, fügte er hinzu.

Türkische Offensive in Nordsyrien

Die Türkei hatte am 9. Oktober ihre Offensive „Friedensquelle“ gegen die Kurden-Miliz YPG und die Terrorvereinigung „Islamischer Staat“* in Nordost-Syrien gestartet. Bisher seien im Laufe des Einsatzes mehr als 340 „Terroristen“ eliminiert worden, meldete am 11. Oktober die Nachrichtenagentur Anadolu unter Verweis auf den türkischen Verteidigungsminister, Hulusi Akar.

Noch am ersten Tag der Operation flog die türkische Luftwaffe Angriffe auf die Stadt Ras al-Ain in der syrischen Provinz al-Hasaka sowie eine Reihe andere syrische Städte.

*Terrororganisation, in Russland verboten





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Von Veritatis

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