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21. November 2019

Tausende Passagiere verhindert: Triebwerkproblem der Swiss A220 Flugzeugmodelle




Die Schweizer Fluggesellschaft „Swiss“ musste am Dienstag und Mittwoch einen Teil ihres Betriebs einstellen. „Swiss“ entschloss sich für eine Inspektion ihrer Triebwerke aufgrund eines Vorfalls am Dienstagmorgen, bei dem ein Flugzeug frühzeitig laden musste. Das ist schon das dritte Triebwerksproblem innert wenigen Monate.

Am Dienstagmorgen musste ein Airbus A220 der Schweizer Fluggesellschaft „Swiss“ außerplanmäßig in Paris statt Genf landen. Grund dafür war ein Fehler im Triebwerk: Nicht lange nach dem Abheben von London Heathrow hörten Passagiere und Crew einen lauten Knall. Das berichtet die Schweizer Zeitung „Tages-Anzeiger“ in einem Artikel am Mittwoch. Die „Swiss“ hat diesen Vorfall als alarmierend wahrgenommen und beschloss darauf eine Triebwerksinspektion aller 29 Maschinen des Typs A220 vorzunehmen.

Diese „umfassende Inspektion“ führte zu 73 Annullierungen von Flügen, wie es eine Sprecherin dem „Tages-Anzeiger“ ankündigte. Diese Zahl bezog sich alleine auf den Dienstag. Rund 7000 Passagiere waren betroffen. Am Mittwoch würden ebenfalls 19 Flüge ausfallen, dafür würde nach Angaben des „Tages-Anzeigers“ der Flugbetrieb am Donnerstag wieder regulär aufgenommen werden.

Im Moment stehe die „Swiss“ noch im engen Kontakt mit den Herstellern der Triebwerke „Pratt & Whitney“, den Behörden und auch der Firma „Airbus“.

Nicht der erste Vorfall

Die große Besorgnis der „Swiss“ sei dadurch zu erklären, dass dies der dritte Vorfall mit den Triebwerken der A220 ist – und das in wenigen Monaten. Zum ersten Vorfall kam es am 25.Juli, ebenfalls bei einem Flug von Genf nach London. Wie auch am Dienstag hörte man beim Steigflug einen lauten Knall und die Besatzung war gezwungen, das Triebwerk auszuschalten. Dem „Tages-Anzeiger“ nach hätten einige Passagiere sogar Flamen gesichtet. Laut der französischen Ermittlungsbehörde Bureau d’Enquêtes et d’Analyses (BEA), seien Teile des Triebwerks abgesprengt worden. Dies läge an einer Fehlfunktion, einem sogenannten „uncontained engine failure“. Auch am 16. September ereignete sich ein Ausfall eines A220-Triebwerks. Es sei jedoch nicht klar, ob bei diesem Vorfall Teile des Triebwerks ebenfalls abgesprengt wurden.

Abgesehen von „Swiss“ benutzt nur die lettische Fluggesellschaft „Baltic Air“ die neuen Flugzugmodelle A220. Ursprünglich als Bombardier C-Series auf den Markt gebracht, kaufte Airbus die kanadischen Flugzeugprogramm und nannte sie um zu A220.

lm





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