Das, was derzeit in Bagdad und im Süden des Landes geschieht, ist eine Revolte von zumeist jungen Irakern gegen ihre politische Führung. Es ist kein Terror. Vergleichbar sind die Unruhen mit den Gelbwestenprotesten in Frankreich, die den Irakern als Vorbild dienen. Genau wie die Demonstranten in Frankreich, so gehen derzeit auch die die Menschen im Irak gegen soziale Missstände, hohe Jugendarbeitslosigkeit, Benachteiligung und Perspektivlosigkeit auf die Straßen.

Allerdings sind die Proteste im Irak ungemein blutiger als in Frankreich. Seit die Revolte begann, sind über 100 Menschen getötet und bis zu 4.000 teils schwer verletzt worden. Die Sicherheitskräfte gehen mit rücksichtsloser Härte vor, setzen Tränengas und scharfe Munition ein.



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Von Veritatis

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