Fast acht Monate nach Ausbruch der Massenproteste gegen Algeriens herrschende Klasse geht das Tauziehen um die politische Zukunft des Landes unvermindert weiter. Die Lage spitzt sich dabei inzwischen sukzessive zu, eine Eskalation des Konfliktes kann nicht mehr ausgeschlossen werden.

Während die extrem heterogene Protestbewegung weiterhin jeden Dienstag und Freitag Demonstrationen in zahlreichen Städten im Land auf die Beine stellt und mit diesen den Druck auf das Regime aufrechterhält, ziehen Sicherheits- und Staatsapparat sowie Teile der Justiz schrittweise die Daumenschrauben an und zeigen damit, dass die immer noch an den Schalthebeln der Macht ausharrenden alten Garden des Regimes keineswegs gewillt sind, die Kontrolle über den politischen Übergangsprozess aus der Hand zu geben.



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Von Veritatis

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