Mir ist da jetzt etwas klar geworden, das ich offenbar lange verdrängt hatte. Nicht wahrhaben wollte. Aus Scham. Aus Schmerz vermutlich. Aber einmal muss es mal sein, es hilft nichts. Irgendwann muss es ja mal raus. Hochgeschätztes Publikum, bringen Sie bitte Ihre Sitze in eine aufrechte Position und schnallen Sie sich an:

Ich habe Teile meines Lebens in einer linksfaschistischen Diktatur verbringen müssen.

Puh, jetzt ist es raus. Es war nicht leicht für mich, das zu bekennen, aber ich glaube, es geht mir schon besser. Ein bisschen jedenfalls. Und ich bin auch ein klein wenig stolz auf mich. Weil ich so irre mutig bin.

Dabei hatte alles so harmlos angefangen.



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Von Veritatis

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