Mit den Gender Studies ist es, wie mit fast allen libertären Themen des herrschenden Zeitgeistes: Sie wehren sich gegen Gleichmacherei, Kategorisierung und Verallgemeinerungen. Dabei sind diese vermeintlichen Unwerte ja nun wirklich nicht grundsätzlich falsch. Schon gar nicht in der Massengesellschaft.

Neulich habe ich bei Wladimir Kaminer eine hübsche Passage gefunden. Er erzählt von seiner Tochter, die mit Gender Studies in Kontakt kam und dann ihrem Papa, Mann alter Schule, berichtete. In einer Vorlesung zu Gender-Problemen wurden die Studenten von einer älteren Professorin mit kurzen Haaren und Trotzki-Bärtchen gebeten, »ihre momentane Situation zu beschreiben: Sie sollten kurz und prägnant zusammenfassen, was sie gerade taten. Die meisten schrieben, sie säßen in einem Seminarraum und hörten einer Frau zu, die vor ihnen stehe.«



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Von Veritatis

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