Das Internet vergisst nichts. Diese Erkenntnis ist längst zur festen Formel geworden. Einerseits ist genau das eine große Stärke des weltweiten Netzes, andererseits aber auch die Gefahr.

Früher breitete sich irgendwann die Gnade des Vergessens über all jene, deren Fehltritte öffentlich geworden sind. Aus den Nachrichten von heute wurde morgen Altpapier. Selbst Verbrecher konnten darauf zählen, dass ihre Untaten in den Papierarchiven der Zeitungen aufgehoben waren, im Gedächtnis der Leserschaft aber allmählich verblassten. Nun aber müssen Gerichte das Netz zum Vergessen zwingen – dort, wo es zum Schutz der Betroffenen angezeigt ist.



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Von Veritatis

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