Beim Untergang eines Schlauchboots mit Migranten im Mittelmeer sind laut der spanischen Küstenwache vier Menschen ums Leben gekommen, 16 weitere gelten als vermisst. Das berichtet am Mittwoch die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die spanische Küstenwache.

58 Menschen wurden demnach von dem am Dienstagabend entdeckten Boot gerettet. Drei Körper seien aus dem Wasser gezogen worden, ein weiterer Migrant starb, nachdem er an Land gebracht worden sei, teilte eine Sprecherin der Küstenwache mit.

Nach den 16 Vermissten sowie einem weiteren Migrantenschiff mit 78 Menschen an Bord wird auf Anweisung europäischer und spanischer Behörden mit Rettungsbooten und Flugzeugen gesucht.

Mindestens 1136 Opfer in diesem Jahr

Bisher sind in diesem Jahr nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mindestens 1136 Flüchtlinge auf der Mittelmeerroute nach Europa verunglückt.

Die spanischen Rettungsschiffe „Open Arms“ und „Aita Mari” haben nach Reuters-Informationen in der vergangenen Woche mehr als 140 Migranten vor der libyschen Küste gerettet und nach Italien gebracht.

jeg/sb/rtr





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Von Veritatis

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