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13. Dezember 2019

GroKo: Das „Fleischproblem“ – wahrer Klima



Die GroKo und die neue EU-Kommissionspräsidentin „Von der Leyen“ diskutieren dieser Tage über sämtliche Medien über den „Klimaschutz“ und allerlei Regelungen. Landwirte protestieren. Tatsächlich möchte diese GroKo mit der – so Beobachter – Lobby-Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner für die landwirtschaftliche Großindustrie wohl weder Klima- noch Gesundheitsschutz betreiben. Der Fleischkonsum müsste diskutiert werden. Zumindest ginge es darum „weitgehend“ auf Fleisch zu verzichten – die Effekte gerade auf unsere Gesundheit wären wohl dramatisch. Wir berichteten über eine Studie, die diese GroKo wohl ungern liest.

Weitgehender Verzicht auf Fleisch: Der Gesundheits-Königsweg

„Eine Studie hat jetzt gezeigt, dass doppelt so viele Menschen ernährt werden könnten, wenn sie sich vorwiegend vegetarisch ernährten und weitgehend auf Fleisch und Wurst verzichteten. Die Landwirtschaft in den USA könnte wesentlich mehr Menschen ernähren, als aktuell. Zu diesem Schluss kamen Wissenschaftler des Weizmann Institute of Science. Auch deutsche Experten halten die Ergebnisse für valide. Bei der Studie wurde die Erzeugung aller tierischen Produkte bewertet, so auch Milchprodukte und Eier.

Die Bevölkerung wird laut Prognosen bis zum Jahr 2050 auf 10 Milliarden Menschen anwachsen. Dies stellt die Landwirtschaft vor eine große Herausforderung. Eine fleischreduzierte oder gar vegane Ernährung könnte das Ernährungsproblem lösen, so die Forscher. Zudem verderben bei dem Transport von Fleisch bis zu 40% der Menge. Eine enorme Verschwendung. Außerdem könnte so das Problem der Tiertransporte weitgehend beseitigt werden.

Die Rindfleischproduktion verursacht den größten Aufwand und die größten Umweltschäden. Zum Vergleich: Auf einer Fläche, die man für 4g Rindfleisch benötigt, könnte man 100g pflanzliche Nahrung anbauen, die einen vergleichbaren Eiweißgehalt hat. Die Differenz von 96g ist ein großer Verlust für die Ernährung. Bei Milchprodukten liegt der Verlust bei 75% und bei Eiern 40%.

Für die großen Rinderherden werden immer mehr Wälder abgeholzt. Das Vieh muss mit Futter ernährt werden, das in Monokulturen angepflanzt und mit Pestiziden besprüht wird. Bei der Viehhaltung in Ställen entstehen hunderttausende Tonnen von mit Hormonen, Antibiotika und Pestiziden belasteter Jauche, die wiederum auf Feldern oder im Trink- und Grundwasser landet.

Durch die Umstellung auf vegane Ernährung könnten nach Ansicht der Wissenschaftler in den USA sogar 350 Millionen mehr Menschen ernährt werden. Die Berechnungen der Forscher zeigen, dass pflanzliche Ernährung aus den genannten Gründen unbedingt bevorzugt werden sollte.

Deutsche Forscher stimmen mit den Ergebnissen des Weizmann Institute of Science überein. Tierische Produkte verbrauchen riesige Mengen an Ressourcen und schaden Mensch, Tier und Umwelt. Zwar stimmen bislang nur wenige Wissenschaftler darin überein, dass eine rein vegane Ernährung gesund sei. Jedoch könne und müsste der Konsum von allen tierischen Produkten drastisch reduziert werden, vor allem in Ländern, in denen viel Fleisch gegessen wird.“ Interessante weitere Studien finden Sie hier.

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