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Eine Milliarde Dollar, um 14 Flugzeuge aufzurüsten – die Nato modernisiert ihre fliegenden Kommandozentralen: die AWACS-Jets. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und Boeing-Präsident Michael Arthur haben dies am Mittwoch auf einem Militärflugplatz bei Brüssel erklärt, wie mehrere Medien berichten.

Mit Überwachungstechnik vollgepackte Boeing 707, bezeichnet als E-3A: Das sind die AWACS-Flugzeuge der Nato. Fliegende Einsatzleitzentralen, die die Luft-, See- und Bodentruppen der Nordatlantikallianz koordinieren und ins Ziel führen, aber auch sensible Daten aufklären sollen.

Beispielsweise können die E-3A mit der Radarantenne auf dem Rumpf bis zu 400 Flugzeuge und Schiffe im Umkreis von 400 Kilometern gleichzeitig erkennen und die Zieldaten an die Nato-Einheiten weiterleiten. Eingesetzt wird die AWACS-Flotte (der einzige multinationale fliegende Verband der Nato) von Nordrhein-Westfalen aus, Flugplatz Geilenkirchen.

Die Nato will nun eine Milliarde Dollar ausgeben, um die 14 AWACS-Maschinen zu modernisieren und damit deren Betrieb bis 2035 sicherzustellen. Dann sollen die Boeing E-3A ausgemustert und ersetzt werden.

Das Upgrade umfasst, wie das Magazin „Flugrevue“ berichtet, die Ausstattung mit neuen Kommunikations- und Netzwerkfunktionen: Die Fähigkeiten zur Datenverbindung und Sprachkommunikation sollen verbessert, die Leistung des Breitbandnetzwerks optimiert werden.

Die am AWACS-Einsatz beteiligten Nationen haben bislang laut dem Magazin rund 13 Milliarden Dollar für die E-3A-Flotte ausgegeben oder zugesagt.





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Von Veritatis

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