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13. Dezember 2019

Tierquälern drohen bis zu 7 Jahre Haft



US-Präsident Trump hat vor wenigen Tage ein neues Gesetz gegen Tierquälerei unterzeichnet. Das Schänden und Quälen von Tieren wird in den USA ab sofort als schweres Verbrechen geahndet. Das Gesetz mit dem Namen „Preventing Animal Cruelty and Torture (PACT)“ greift nun bei herzlosen Tierquälern konsequent durch. Verurteilte Tierquäler können bis zu sieben Jahre ins Gefängnis wandern. Genannt sind die absichtliche Tötung, Verbrennung, das Ertränken und Ersticken von Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Amphibien.

Der Gesetzentwurf wurde Anfang des Jahres eingereicht. 2010 wurde in den USA bereits die Verbreitung von Videos verboten, auf denen Tierquälerei zu sehen ist. Gerade in den letzten Monaten aber häuften sich solche Videos wieder, sei es von gequälten Katzen oder einem an den Baum genagelten Eichhörnchen. Der Grausamkeit an Tieren sind offenbar keine Grenzen gesetzt.

Trump betonte, dass Tiere schon immer eine große Bedeutung in der Geschichte des Landes hatten. Sie hätten es verdient, verantwortungsbewusst behandelt zu werden, sagte Trump. Auch in Deutschland ist vorsätzlich begangene Tierquälerei strafbar. Allerdings wird dies hier nur als Ordnungswidrigkeit angesehen. Tierquäler kommen in Deutschland mit einem Bußgeld und einem Tierhalteverbot davon, denn laut Strafgesetzbuch werden Tiere hierzulande immer noch als Sache eingestuft. Die Grünen haben es „versäumt“, ein entsprechendes Gesetz in Deutschland einzubringen. Der Klimaschutz ist offenbar wichtiger, als der der Schutz von hilflosen Lebewesen.

Im Oktober machte die Soko „Tierschutz“ und Cruelty Free International grausame Bilder des Tierversuchslabors LPT bei Hamburg öffentlich. Die Bilder waren verstörend, grausam und brutal. Die Tierschützer hatten einen Undercover Agenten in das Todeslabor eingeschleust. Dort macht er entsetzliche Entdeckungen und nahm die unfassbaren Zustände und grausamen Misshandlungen der Tiere durch die Labormitarbeiter mit versteckter Kamera auf. Das Labor steht nun kurz vor der Schließung. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen das Labor aufgenommen.

Doch gegen das Todeslabor werden nun neue Vorwürfe erhoben. Offenbar sind dort nicht nur Tiere grausam gequält, sondern auch Krebsstudien bewusst gefälscht worden. Das MDR-Politmagazin „Fakt“ berichtete, dass zwei ehemalige Mitarbeiter des Labors LPT (Laboratory of Pharmacology and Toxicology) schwere Vorwürfe gegen die Tierversuchsstudien der Firma erheben. Demnach wurden Krebsstudien schon vor 14 Jahren manipuliert. Der frühere Leiter der Hämatologie spricht von einem Austausch eines verstorbenen Affen in einer Krebsstudie. Die Hamburger Behörde antwortete auf Anfrage von „FAKT“, dass den „derzeit aktiven Mitarbeitern keine Hinweise auf Fälschungen in dem genannten Zeitraum bekannt seien. Da die Aufbewahrungsfrist der Akten 10 Jahre betrage, könne nicht geprüft werden, ob derartige Hinweise aktenkundig geworden sind.“ Auch wenn kaum jemand darüber berichtet – wir lassen uns die wichtigen Fakten hier nicht nehmen….

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