Iran: Fast 80 Festnahmen nach Angriffen auf private und militärische Objekte

Iran: Fast 80 Festnahmen nach Angriffen auf private und militärische Objekte



In der Provinz Khuzestan im Südwesten des Irans sind nach mehrfachen Angriffen im Zuge der regierungskritischen Proteste 79 Menschen verhaftet worden. Das berichtet am Montag die Zeitung „Tehran Times” unter Berufung auf das Ministerium für Geheimdienst.

Die Festgenommenen waren laut dem Leiter der Antiterrorabteilung des Ministeriums Schlüsselfiguren hinter Angriffen auf öffentliches und privates Eigentum sowie auf Militärzentren in der Provinz während der jüngsten Unruhen. Unter anderem wurden drei Terroristen-Gruppen gefasst, die nach Worten des Behördenvertreters von einem arabischen Staat am Persischen Golf unterstützt und ausgebildet worden sein sollen.

Bei den Polizeimaßnahmen in Khuzestan seien auch 13 Waffen beschlagnahmt worden, hieß es.

Unruhen im Iran

Die Proteste im Iran waren am 15. November wegen der Erhöhung der Spritpreise und der Rationierung von Benzin ausgebrochen. In weiten Teilen des Landes war das Internet als Folge abgeschaltet worden.

Die Führung in Teheran verkündete später, der Internetzugang solle nach der Eindämmung der Demonstrationen phasenweise wiederhergestellt werden.

Der iranische Präsident Hassan Rohani gab am vergangenen Mittwoch bekannt, dass die Einschränkungen vielerorts aufgehoben worden seien und  die Wiederherstellungsarbeiten fortgesetzt würden.

jeg/mt





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