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6. Dezember 2019

Zensur total: Ihr Auto wird senden



Der „Spiegel“ berichtete am 28. November, dass die EU-Kommission ab dem Jahr 2021 dazu verpflichtet sei, „den realen Kraftstoffverbrauch für PKW und leichte Nutzfahrzeuge zu überwachen.“ Die Diskussion um die – angeblichen falschen – Verbrauchswerte ist schon einige Monate aus dem Licht der Öffentlichkeit verschwunden. Hersteller hatten sich unter besten Laborbedingungen Verbrauchswerte bestätigen lassen, die sich in der Realität nicht wieder erzeugen lassen. Nun muss die EU-Kommission (in wessen Namen oder Auftrag) Daten über den „tatsächlichen Verbrauch“ messen. Wahrscheinlich, so Beobachter, könnte das Argument wahlweise darauf lauten, endlich umweltfreundlicher agieren zu können oder aber den Verbraucherschutz zu fördern. Andere nennen es „Totalüberwachung“.

Spiegel beschreibt „On-Board Fuel Consumption Meter (OBFCM)

Das System lautet auf den wenig niedlichen Namen „OBFCM“, also „On-Board Fuel Consumption Meter“. Damit wird der Energieverbrauch gemessen, wobei die Frage bleibt, ob etwa Angaben über die Position des Fahrzeugs weiter vermittelt werden. Ab dem 1. Januar müssen die Fahrzeuge „mit neuer Typengenehmigung“ dieses System in sich beherbergen, ab 2021 dann alle neu zugelassenen Fahrzeuge.

Die EU-Kommission wird dann demnach ab Januar 2021 die Daten erhalten. Diese würden jeweils bei der TÜV-Untersuchung „ausgelesen“ und „an die Kommission übertragen.“ Zudem würden die Daten bei Stichproben im Datenverkehr erhoben. Dies wiederum ist eine Angabe, die sich derzeit kaum glauben lässt. Zu unterschiedlich sind die Fahrzeugprofile und die Fahrerprofile, um daraus zuverlässig einen exakteren Verbrauch als bislang mit „falschen“ Herstellerangaben zu erzeugen.

Zudem aber soll das System „von zentral verwalteten Fahrzeugflotten“, also vor allem Autovermietungen, die Daten beziehen. Auch dies ist unglaubwürdig. Die Fahrzeugpalette ist bei weitem nicht breit genug, und die Fahrten sind zudem nicht typisch. Entweder werden solche Fahrzeuge für reine Stadtfahrten genutzt und benötigt, oder die Daten werden größere Fernfahrten anzeigen.

Das wiederum könnte alles behoben werden, wenn das Fahrzeug selbst sendet. Dies ist über jedes Navigationssystem möglich – bzw. dann bei den Datenlieferungen an die EU-Kommission am Ende auch „wünschenswert“. Nur so lässt sich das nötige Profil für die unterschiedlichen Verbräuche feststellen. Dann allerdings ist der Schritt zur Totalüberwachung nicht mehr fern. Die EU-Kommission geht ihn – ab 2021. Die großen Medien berichten darüber kaum – wir schon. Klicken Sie hier.

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