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Russland hat ein Projekt zur Umprofilierung des iranischen Atomzentrums in Fordo gestoppt, nachdem Teheran die Urananreicherung in dieser Anlage wieder aufgenommen hatte. Das teilte der zum russischen Kernenergiekonzern Rosatom gehörende Brennstabhersteller TVEL am Donnerstag in Moskau mit.

TVEL-Fachleute hatten 2017 gemäß dem Gemeinsamen Aktionsplan mit der Modifizierung zweier Kaskaden von Gaszentrifugen in Fordo begonnen. Das Ziel war, die Produktion stabiler (nicht radioaktiver) Tellur- und Xenon-Isotope für medizinische Zwecke einzurichten.

„Am 6. November 2019 pumpte der Iran in zwei Zentrifugenkaskaden, die im gleichen Raum neben den zu modernisierenden Kaskaden liegen, Uranhexafluorid. Das machte die weitere Umsetzung des Projekts zur Umstellung der Zentrifugen auf die zivile Produktion technologisch nicht mehr möglich“, hieß es in der Mitteilung.

Zeitgleiche Urananreicherung und Isotopenproduktion unvereinbar

Den Angaben zufolge sind die Urananreicherung und die Erzeugung stabiler Isotope in ein und demselben Raum undenkbar, denn Uranspuren in der Luft und an der Ausrüstung würden die Isotope unweigerlich belasten. Das würde sie für die Anwendung zu medizinischen Zwecken unbrauchbar machen.

Zur Fortsetzung des Projekts sollte die Urananreicherung eingestellt werden. Die mit Uran „verschmutzten“ Zentrifugen seien abzubauen und die Räumlichkeiten zu entkontaminieren. „Die iranische Seite ist über diese Forderungen informiert“, hieß es.

am/mt

 





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Von Veritatis

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