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5. Juni 2020

Vermutlich halbe Milliarde Tiere bei Buschbränden in Australien gestorben – Studie




Australische Buschbrände haben seit September 2019 potentiell fast eine halbe Milliarde Tiere das Leben gekostet, heißt es in der Pressemitteilung der Universität Sydney am Donnerstag.

Forscher der Universität hätten mit Hilfe von älteren Zahlen der Umweltstiftung WWF zum Thema Landrodung berechnet, welche Folgen die Brände allein für den Bundesstaat New South Wales haben könnten. Dort sei eine Fläche größer als Belgien zerstört worden. Laut dem Ergebnis sind 480 Millionen Tiere durch die Brände getötet worden. Die Forscher befürchten jedoch, dass diese Zahl in Wirklichkeit viel höher sei.

Der Zahlenwert umfasse Säugetiere, Vögel und Reptilien, aber keine Insekten, Fledermäuse oder Frösche. Viele der betroffenen Tiere sollen direkt durch die Brände getötet worden sein, andere starben später aufgrund der Verknappung der Nahrungsressourcen und des Raubs von wilden Katzen und Füchsen.

Seit Oktober haben Buschbrände in Australien nach Angaben der Behörden mehrere Millionen Hektar Land vernichtet. Mindestens 20 Menschen kamen ums Leben, mehr als 1000 Häuser wurden zerstört, auch die Population der Koalas wurde dezimiert. Allein in New South Wales, wo bereits Mitte November ein einwöchiger Notstand ausgerufen worden war, kämpften zuletzt mehr als 2000 Feuerwehrleute gegen rund 100 Brände. Ein besonders bedrohliches Großfeuer ist bis auf etwa 70 Kilometer an die Millionenmetropole Sydney herangerückt.

Ende November wurde in New South Wales ein Feuerwehrmann festgenommen, der einige Brände selbst gelegt haben soll.

aa/mt





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