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11. Juli 2020

Was, die Amerikaner? Spiegel unterläuft peinlicher Fehler zu Befreiung von Auschwitz




„Dem Spiegel“ ist kürzlich ein Fauxpas der ganz besonderen Art unterlaufen: Anlässlich der Befreiung des KZ Auschwitz vor 75 Jahren veröffentlichte das Nachrichtenmagazin einen Snapchat-Ausgabe, in dem die USA als Befreier des KZ bezeichnet wurden. Für diesen groben Fehler hat sich der Spiegel inzwischen entschuldigt.

„Uns ist in der Snapchat-Ausgabe von Donnerstagabend dieser extrem peinliche Fehler passiert, für den wir uns nur entschuldigen können. Wir haben ihn Freitagvormittag korrigiert. Dass nun der Screenshot von Donnerstag kursiert, nehmen wir als gerechte Strafe an“, schrieb das Nachrichtenmagazin.

Deutungshoheit über die Geschichte oder Mangel an Allgemeinwissen? Sicher ist, mit diesem Screenshot hat sich der Spiegel nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Die Snapchat-Ausgabe blieb auch im Netz nicht unbemerkt. Unter dem Screenshot dazu gab es Reaktionen, die von Spott und Kopfschütteln zeugten. Aber Verständnis gab es auch. Einige Kommentare nachfolgend.

„Sowas wie ein Freudscher Versprecher. Packt euch die Nato oder USA doch einfach aufs Logo“, meinte ein Facebook-Nutzer. In die gleiche Kerbe schlägt auch der nächste Kommentator: „Westorientierung Deutschlands hin oder her, aber Auschwitz wurde dennoch von der Roten Armee befreit!“

Ein anderer Nutzer ist vom Spiegel sichtlich enttäuscht:  Ihr habt offensichtlich nicht einmal die historische Bildung, die eine  Hauptschule vermittelt. Der Spiegel war mal herausragender Journalismus, jetzt ist er eine Beleidigung der Intelligenz der Massen“, schrieb er.

Eine andere Facebook-Nutzerin ließ in ihrem Kommentar Vorsicht walten: „Es ist mehr als unklar, ob man das so schreiben kann.  In der Tat war die „Befreiung“ ein Zusammenspiel  aller Alliierten. Wäre das nicht so gewesen, hätten „einzelne“ Länder niemand befreien können. Es ging nur in gemeinsamem Handeln.“

Eine andere Nutzerin hatte für die „Unterwürfigkeit“ des Spiegels kein Verständnis und machte einen Vorschlag, wie sich solche Fehler in Zukunft vermeiden ließen:

„Ihr könnt aber auch mal wieder aufhören, auf noch jeden Tweet unterwürfig zu reagieren. Wichtig wäre, dass Ihr für solche Themen Leute bezahlt, die historisch bewandert sind, damit so krasse Fehler nicht passieren. Der Spiegel hat den Fehler korrigiert, Leute!“

Ein anderer verwies auf Putins Vorhaben ein Kriegsarchiv zum Zweiten Weltkrieg anderen Ländern zur Verfügung zu stellen: „Deshalb der begründete Schritt Putins, World War II Unterlagen zu veröffentlichen.“

Kriegsarchiv zum Zweiten Weltkrieg

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte in seiner diesjährigen Ansprache an die Föderale Versammlung bekannt gegeben, Russland werde die größte und umfassendste Sammlung von Archivdokumenten, Filmen und Fotomaterialien zum Zweiten Weltkrieg erstellen, die sowohl den Russen als auch der ganzen Welt zur Verfügung stehen würde.

„Denjenigen, die versuchen, die Geschichte neu zu schreiben, sie falsch darzustellen und die Rolle unserer Väter und Großväter (…), herabzusetzen,  werden wir das Maul schließen“, hatte Putin  bei einem Treffen mit Veteranen und Vertretern patriotischer Organisationen in St. Petersburg gesagt.

mka/gs





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