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Nachrichtenüberblick: Berlin rät von Reisen nach China ab; USA korrigieren Verletztenzahl nach Irans Raketenangriff; Deutschland kann sich militärisch nicht wegducken; Johnson will Land wieder vereinen; Feuer bei Canberra

Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

Berlin rät von Reisen nach China ab

Wegen der rasanten Ausbreitung der Lungenkrankheit rät das Auswärtige Amt von Reisen nach China ab. Die Infektionen und Todesfälle erlebten bis heute den größten Anstieg innerhalb eines Tages. Die Zahl der Patienten mit dem neuartigen Coronavirus kletterte um 1981 auf 9692, wie die Gesundheitskommission in Peking berichtete. Die Zahl der Toten stieg um 42 auf 213. Die Weltgesundheitsorganisation erklärte am Donnerstagabend die Ausbreitung des Virus zu einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite. Die 190 Mitgliedsländer werden damit von der WHO empfohlene Krisenmaßnahmen untereinander koordinieren.

USA korrigieren Verletztenzahl nach Irans Raketenangriff

Nach dem iranischen Raketenangriff auf eine Militärbasis im Irak hat das US-Militär die Zahl der verletzten Soldaten erneut nach oben korrigiert. Inzwischen sei bei 64 Soldaten ein schwaches Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert worden, teilte das US-Verteidigungsministerium mit. Am Dienstag hatte das Pentagon noch von 50 verletzten Soldaten gesprochen. Nach dem Angriff auf die Al-Asad-Basis Anfang Januar hatte US-Präsident Donald Trump zunächst gesagt, es habe keine Verletzten gegeben.

Deutschland kann sich militärisch nicht wegducken

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat ein stärkeres militärisches Engagement Deutschlands gefordert. Man könne nicht alles den Franzosen und den Amerikanern überlassen, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe und der französischen Zeitung „Ouest-France“. Die Lehre aus Auschwitz könne kein Argument dafür sein, dauerhaft kein Engagement zu übernehmen. Militärische Mittel führten nicht immer zum Ziel. Aber ganz ohne die Fähigkeit, militärische Relevanz zu zeigen, werde es nicht gehen. Man könne sich nicht wegducken, so Schäuble.

Johnson will Land wieder vereinen

Der britische Premierminister Johnson will nach dem Brexit die Differenzen innerhalb der Gesellschaft seines Landes überwinden. In vorab veröffentlichten Auszügen einer Fernsehansprache heißt es, es sei Johnsons Regierungsaufgabe, das Land zu vereinen und nach vorne zu bringen. Der EU-Austritt sei kein Ende, sondern ein Anfang. Großbritannien tritt heute um Mitternacht aus der EU aus. Danach beginnt eine elfmonatige Übergangsphase, in der die künftigen Beziehungen geregelt werden sollen.

Feuer bei Canberra

Wegen eines riesigen Feuers haben die Behörden für die australische Hauptstadt Canberra und die umliegende Region den Notstand ausgerufen. In einem Nationalpark nahe der rund 400.000 Einwohner zählenden Stadt brennt es seit Montag. Die Flammen haben schon 18.500 Hektar zerstört, das entspricht der Fläche von etwa 26.000 Fußballfeldern. Das Feuer könnte sehr unberechenbar werden, sagte ein Verantwortlicher. In Australien toben seit Monaten schwere Brände, besonders im Südosten des Kontinents.

mk/ae/dpa





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Von Veritatis

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