Emotionslos betrachtet ist der Mietendeckel genau das, was Berlin nicht braucht. Was Berlin braucht, ist ein ausreichendes Angebot an Wohnraum. Selbst die Römer, und zwar die zur Belustigung der Comic-Freunde gezeichnete Sorte die wir von Asterix und Obelix kennen, würden die Idee, die Wohnungsnot in Rom dadurch zu lindern, dass man das Geschäft mit der Wohnraumvermietung so lange kaputtreglementiert, bis es keinen Spaß mehr macht, für doch etwas überambitioniert halten. Da kann man sich auch alle paar Jahre vor den Wahlen hinstellen und mit stolz geschwellter Brust und von der Last der Jahre halb gebrochener Stimme erklären: „Niemand hat die Absicht, eine Miete zu erhöhen!“



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Von Veritatis

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