Im Vorlauf zur Tarifrunde 2020 schlägt die IG Metall den Arbeitgebern ein "Zukunftspaket" vor und verzichtet auf die Aufstellung einer Tarifforderung. Sie gibt damit bekannt, dass sie angesichts der "Transformation" der Wirtschaft eigentlich keinen Tarifkampf führen will. An dessen Stelle soll ein "Moratorium für einen fairen Wandel" treten. Dass sich die Gewerkschaft dennoch nicht als Tarifpartei aufgeben will, demonstriert sie mit einer Karikatur von Kampfbereitschaft: Sie stellt den Unternehmen ein Ultimatum, bis zum 3. Februar auf diese Ansage zu reagieren. Die Arbeitgeber sollen sich bis dahin verpflichten, für die einzelnen Betriebe Zukunftstarifverträge abzuschließen.



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Von Veritatis

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