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Die israelische Armee hat einen Stützpunkt der palästinensischen Bewegung Hamas im Süden des Gazastreifens beschossen. Das sei eine Antwort auf die jüngste Mörser-Attacke der Palästinenser gewesen, teilte der Pressedienst der Armee am Freitag mit.

Zuvor waren drei Raketengeschosse vom Gazastreifen Richtung Israel abgefeuert worden. Eines davon wurde von der israelischen Luftabwehr abgefangen. Ob es beim Einschlag der restlichen zwei Geschosse Opfer und/oder Zerstörungen gab, war zunächst nicht bekannt.

Nach der Attacke nahmen die Israelis einen Militärposten der Hamas unter Panzerbeschuss. Zu seinen Ergebnissen machte der Pressedienst keine Angaben.

Trumps Nahost-“Friedensplan”

Zu dem Zwischenfall kam es kurz nach der Verkündung eines Nahost-Friedensplanes durch US-Präsident Donald Trump. In dem am vergangenen Dienstag von Trump präsentierten sogenannten „Jahrhundertdeal“ wird den Palästinensern ein eigener Staat in Aussicht gestellt, allerdings unter harten Auflagen, die sie bereits in der Vergangenheit zurückgewiesen haben.

Dem Plan zufolge sollte Jerusalem die unteilbare Hauptstadt Israels werden. Die palästinensische Hauptstadt solle in Ostjerusalem eingerichtet werden. Zudem werde Israel das Jordantal einverleiben.

Palästinenser lehnen “Jahrhundertdeal” ab

Die Palästinenser lehnten den Vorstoß Trumps umgehend ab. Abbas bezeichnete den Plan als eine „Verschwörung“. Der Iran schloss eine neue Intifada nicht mehr aus, sollte der Plan realisiert werden.

am/





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Von Veritatis

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