Türkei verlegt Militärtechnik an Grenze zu Idlib

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Die Türkei zieht weiterhin militärische Ausrüstung an die Grenze zu Syrien – eine weitere Kolonne aus Schützenpanzerwagen und Panzern soll die Region Reyhanli in der Provinz Hatay an der Grenze zur syrischen Region Idlib erreicht haben. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu am Sonntag.

Die Kriegstechnik sei an die Grenze zu Syrien gebracht worden, „um die in Grenzregionen stationierten Militäreinheiten zu verstärken“.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte zuvor bekannt gegeben, dass, wenn sich die Situation in Idlib nicht normalisiere, Ankara bereit sei, alle notwendigen Schritte –  einschließlich des Einsatzes militärischer Gewalt – zu unternehmen.

In Idlib befindet sich eine der vier so genannten Deeskalationszonen, die 2017 unter Vermittlung Russlands, des Iran und der Türkei etabliert worden waren, um Zivilisten einen Ausweg aus den Kriegsgebieten zu geben. Anders als die drei anderen Deeskalationszonen wird Idlib immer noch nicht von der Regierung in Damaskus kontrolliert.

Neben Millionen von Zivilisten werden dort Zehntausende extremistische Kämpfer und Terroristen vermutet. Die größten Gruppen sind die von der Türkei unterstützte Nationale Befreiungsfront und die Terrormiliz al-Nusra-Front*.

* Terrororganisation, in Russland verboten.

sm/gs





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