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25. Mai 2020

Chinesische Provinz verhängt Strafe für Verheimlichung von Besuchen in virusgefährdeten Gebieten




Die Behörden der südchinesischen Provinz Guangdong verstärken Strafmaßnahmen – bis zur strafrechtlichen Verantwortung – gegen Bürger, die die Tatsache ihrer Reisen in epidemiologisch gefährliche Gebiete im Zusammenhang mit der Coronavirus-Verbreitung verheimlichen, heißt es in einer Mitteilung des russischen Generalkonsulats in der Stadt Guangzhou.

„Um die Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung der Coronavirus-Infektion zu verstärken, verschärfen die Behörden in Guangdong die Verantwortung der Bürger bis hin zur strafrechtlichen Verantwortung für die Verheimlichung von Besuchen von epidemisch gefährdeten Gebieten und für die Weigerung, medizinische Einrichtungen aufzusuchen, wenn Symptome einer durch die Coronavirus-Infektion verursachten Lungenentzündung vorliegen“, heißt es in der Erklärung auf der offiziellen Wegseite der diplomatischen Vertretung im sozialen Netzwerk VKontakte.

Es wird darauf hingewiesen, dass „Personen mit Verdacht darauf, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, die die Isolierung oder ärztliche Aufsicht verweigern, nach chinesischem Recht einer erzwungenen Isolierung unterzogen werden“.

Das Generalkonsulat berichtete, dass der erste Fall eines Strafverfolgungsverfahrens gegen eine Person, die eine Coronavirus-Infektion verheimlicht hatte, in Guangzhou verzeichnet worden sei.

„Informationen über Fälle von Infektionen russischer Staatsbürger im Konsularbezirk sind beim Generalkonsulat derzeit nicht eingegangen“, so die diplomatische Vertretung.

Am Vorabend war bekannt geworden, dass die Behörden der chinesischen Ostprovinz Fujian einen mit Coronavirus infizierten Mann festgenommen hätten, der seine Reisegeschichte nach Wuhan verheimlicht und nach seiner Rückkehr zahlreiche öffentliche Veranstaltungen besucht habe, wodurch etwa viertausend Menschen unter Quarantäne gestellt und sieben davon infiziert worden seien.

Ein anderer ähnlicher Fall ereignete sich in der Provinz Shandong, als ein Einheimischer absichtlich eine Reise in die Provinz Anhui, eine Nachbarprovinz  von Hubei, verheimlicht und medizinische Hilfe in einem örtlichen Krankenhaus in Anspruch genommen habe. Infolgedessen seien nach der Bestätigung seiner Diagnose 68 Ärzte und 49 weitere Personen, mit denen er in Kontakt gekommen sei, unter Quarantäne gestellt worden. Die Handlungen dieses Mannes gelten als Straftat.

Ende Dezember letzten Jahres wurde in der chinesischen Großstadt Wuhan ein Krankheitsausbruch mit dem neuen Coronavirus-Typ 2019-nCoV registriert. Nach den jüngsten Daten soll die Zahl der mit dem Virus in China infizierten Menschen 28.000 überschritten haben, mehr als 560 Menschen seien bisher daran gestorben.

ek/mt/sna





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