Das amerikanische Justizministerium beschuldigt Angehörige des chinesischen Militärs, persönliche Daten von 145 Millionen Amerikanern gestohlen zu haben. Justizminister William Barr sagte, der Angriff auf die Daten sei ein bewusster und weitreichender Eingriff in die Privatsphäre des amerikanischen Volks gewesen.

Die Wirtschaftsauskunftei Equifax in Atlanta gab am 7. September 2017 bekannt, dass Hacker persönliche Daten von bis zu 145 Millionen US-Bürgern gestohlen hätten. Das US-Justizministerium erklärte nun am Montag, dass Mitglieder der chinesischen Volksarmee hinter dem Datenraub stecken. Eine Grand Jury hat jetzt eine entsprechende Anklage gegen vier Chinesen erhoben. Den vier wird vorgeworfen, die Netzwerke der Firma Equifax gehackt und die Daten gestohlen zu haben.

Barr sagte, „wir ziehen die Hacker der Volksarmee mit dieser Anklage zur Rechenschaft für deren kriminelles Verhalten und erinnern die chinesische Regierung daran, dass die USA fähig sind, den Mantel der Anonymität zu durchdringen und die von China immer wieder eingesetzten Hacker zu identifizieren“. Die gehackte Firma Equifax entspreche leider einem „beunruhigenden und inakzeptablen Muster“ staatlich geförderter Hackerangriffe und Datendiebstähle, so Barr weiter.

Die Hacker sollen auch Geschäftsgeheimnisse gestohlen haben. Es habe sich also nicht nur um Datenraub gehandelt, so Barr weiter, sondern auch um den Diebstahl des geistigen Eigentums einer amerikanischen Firma durch das chinesische Militär. Um den Hack zu verschleiern, hätten die Hacker die gestohlenen Daten durch 34 Server, darunter auch ein Schweizer Server, geleitet. Die Anklagepunkte lautet auf Verschwörung zum Computerbetrug, zur Wirtschaftsspionage und zum Datenbetrug.

US-Präsident Trump warnte bereits ausdrücklich davor, dem chinesischen Mobilfunk-Konzern Huawei den Zugang zum Ausbau des 5G-Mobilfunknetzwerkes zu gewähren. Huawei stelle ein Sicherheitsrisiko für den Austausch sensibler Geheimdienstinformationen dar. Auch in anderen Staaten gilt Huawei als Sicherheitsrisiko und wird daher vom Markt ferngehalten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat anscheinend keine Bedenken, dass geheime und sensible Informationen über die Huawei Mobilfunktechnik abfließen könnten. Sie ignoriert alle Warnungen und „verzichtet“ nun auf ein Verbot der chinesischen Mobilfunktechnik in Deutschland. Es sei denn, Merkel hat einen geheimen Deal mit China. Huawei darf die umstrittene Infrastruktur jetzt in Deutschland ausbauen. MERKEL sei Dank, wie Sie hier lesen.

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Von Veritatis

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