Das Ende des Wachstums der Weltbevölkerung ist nicht abzusehen. Oder doch? Der Widerspruch zwischen unserer Überzeugung, menschliches Leben sei immer und ausnahmslos wertvoll, und der Realität, die erkennen lässt, dass ein weiteres “grenzenloses” Wachstum der Quantität menschlichen Lebens das Potential hat, das menschliche Leben auszulöschen, bzw. qualitativ abzuwerten, wird in der öffentlichen Debatte tabuisiert. Das liegt daran, dass die Konsequenzen, die sich im Weiterdenken ergeben, sehr schmerzhaft sind. Ist es sinnvoll, wenn Europäer und Nordamerikaner Verzicht leisten um dem Rest der Welt von ihrem Wohlstand abzugeben, und falls ja, wie stark müsste dieser Verzicht ausfallen, und, falls ja, welche Gegenleistung dürfte von den so Alimentierten erwartet werden?



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Von Veritatis

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