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29. März 2020

Trump soll weniger twittern, Deutschland militärisch zu schwach, Thunberg kommt zur Hamburg Wahl




Politik

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Nachrichtenüberblick: Trump soll weniger twittern; Deutschland militärisch zu schwach; Merz bestätigt indirekt Bereitschaft zu Parteivorsitz; Erste Kreuzfahrt-Passagiere gehen in Kambodscha von Bord; Bombendrohung in Bielefelder Hotel; Thunberg kommt zur Hamburg Wahl

Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

Trump soll weniger twittern

US-Justizminister William Barr hat Präsident Donald Trump aufgefordert, sich nicht mehr über Twitter in laufende Verfahren einzumischen. Die permanenten Kommentare seien ein Hindernis, um seinen Job zu machen, sagte Barr dem US-Fernsehsender ABC News. Der Präsident habe ihn aber nie direkt aufgefordert, in ein Strafverfahren einzugreifen, erklärte er. Er werde sich nicht einschüchtern lassen – weder vom Kongress noch von Zeitungen oder dem Präsidenten. Er wolle sich weiter für die Integrität der Justiz einsetzen, sagte Barr.

Deutschland militärisch zu schwach

Vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz hat Leiter Wolfgang Ischinger die deutsche Außenpolitik als zu behäbig kritisiert. Die Ruckrede des damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck im Jahr 2014 mit der Forderung nach mehr deutscher Verantwortung in der Welt habe zwar Einiges in Bewegung gebracht, sagte Ischinger der dpa. Angesichts der enormen Geschwindigkeit, in der sich die Weltpolitik entwickele, gehe ihm das allerdings zu langsam. Die militärische Kraft Deutschlands sei im Vergleich zum politischen Gewicht in Europa zu schwach.

Merz bestätigt indirekt Bereitschaft zu Parteivorsitz

Der ehemalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat deutlich gemacht, dass er bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Indirekt bestätigte er bei einem Mittelstandsforum auch seine Bereitschaft für eine Kandidatur zum CDU-Vorsitz. Auf die konkrete Nachfrage, ob er für Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur antrete, antwortete Merz aber nicht direkt. Der Vizepräsident des CDU-Wirtschaftsrates erklärte, er rechne mit einer Entscheidung über die Personalfragen wahrscheinlich bis zur Sommerpause.

Erste Kreuzfahrt-Passagiere gehen in Kambodscha von Bord

Nach tagelanger Irrfahrt durch asiatische Gewässer haben heute die ersten von knapp 2300 Menschen in Kambodscha das Kreuzfahrtschiff verlassen. Die ersten Passagiere sind von der „Westerdam“ an Land gegangen und auf dem Heimweg, twitterte die US-Botschaft in Phnom Penh. Zuvor hatte das aus Hongkong kommende Schiff aus Sorge vor einer Einschleppung des Coronavirus mehrere asiatische Häfen in Thailand, Taiwan, Japan, Guam und auf den Philippinen nicht anlaufen dürfen. Unter den Passagieren an Bord des Schiffes sind nach Angaben der Reederei Holland America Line auch 57 Deutsche.

Bombendrohung in Bielefelder Hotel

Wegen einer Bombendrohung ist ein Bielefelder Hotel in der Nacht geräumt worden. Das Hotel habe zwei anonyme Drohanrufe eines bislang unbekannten Mannes erhalten, teilte die Polizei in der Nacht mit. 106 Gäste mussten für mehr als eineinhalb Stunden aus ihren Zimmern. Die Stadtwerke stellten zwei Busse für die Unterbringung der Menschen bereit. Einsatzkräfte durchsuchten das Gebäude mit einem Sprengstoffhund. Nachdem keine verdächtigen Gegenstände gefunden worden waren, wurde das Hotel wieder freigegeben. Der Anrufer hatte Vermögen in Form der Digitalwährung Bitcoin gefordert. Die Ermittlungen zu seiner Identität und den Tathintergründen dauerten den Angaben zufolge am Morgen noch an. Verletzt wurde niemand.

Thunberg kommt zur Hamburg Wahl

Greta Thunberg wird am 21. Februar nach Deutschland kommen und in der Hansestadt kurz vor der Bürgerschaftswahl an der Fridays-for-Future-Demonstration teilnehmen. Der Besuch von Greta Thunberg zeige, dass Fridays for Future sich genauso wenig wie die Klimakrise an Landesgrenzen halte und Hamburg an dem Tag im Fokus der europäischen Aufmerksamkeit stehen werde, sagte Mitorganisator Arnaud Boehmann. Die Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft am 23. Februar sei keine regionale Sache, sondern ein ganz entscheidender Akzent für Klimapolitik deutschlandweit.





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