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18. Februar 2020

Festnahmen in Berlin: Bürgeramtsmitarbeiterin soll Pässe manipuliert haben




Wegen Korruptionsverdachts bei Aufenthaltstiteln sind in Berlin mehrere Haftbefehle vollstreckt worden. Dies ist einer gemeinsamen Mitteilung der Berliner Polizei und der Generalstaatsanwaltschaft zu entnehmen.

Polizei und Staatsanwaltschaft durchsuchten demnach am Donnerstag mehrere Objekte im Berliner Stadtgebiet, unter anderem das Büro einer Mitarbeiterin eines Bürgeramts.

„Bandenmäßige Bestechung“ vermutet

Gegen sieben Beschuldigte wird dem Statement zufolge wegen des Verdachts der Bestechlichkeit bzw. der „gewerbsmäßigen, bandenmäßigen Bestechung und Urkundenfälschung sowie eines Verbrechens nach dem Aufenthaltsgesetz“ ermittelt.

„Die Beschuldigten stehen im Verdacht, in mindestens sieben Fällen gemeinschaftlich und arbeitsteilig im Auftrag ausländischer ‚Kunden‘ Reisepässe manipuliert und so organisiert zu haben, dass zuvor gestohlene Blanko-Aufenthaltstitel durch die beschuldigte Mitarbeiterin des Bürgeramts gegen Schmiergeldzahlungen mit scheinlegalen Niederlassungserlaubnissen versehen werden konnten.“

Der 43-jährige mutmaßliche Organisator des Bestechungssystems und die 36-jährige Mitarbeiterin des Bürgeramts seien inhaftiert worden. Die Mitarbeiterin des Bürgeramts soll jeweils einen Geldbetrag in Höhe von 5000 Euro erhalten haben.

Zudem pfändeten die Beamten laut der Mitteilung in der Wohnung der Mitarbeiterin 28.000 Euro in bar. Bei den Durchsuchungen seien Mobiltelefone und Schriftstücke sichergestellt worden, die nun ausgewertet werden sollen. Die Ermittlungen dauern an.

mo/mt





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