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25. Mai 2020

Länder wappnen sich mehr gegen Terrorgefahr als gegen Gesundheitsbedrohungen – WHO-Chef




Politik

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Angesichts der Ausbreitung des neuen Coronavirus hat der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, mehr Investitionen in vorbereitende Maßnahmen gegen die Epidemie von der internationalen Gemeinschaft verlangt.

„Die Welt gibt Milliarden für den Schutz vor Terrorangriffen aus, aber relativ wenig, um sich auf die Attacke durch ein Virus vorzubereiten, die sehr viel mehr Menschenleben fordern könnte und wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich mehr Schaden anrichten könnte“, sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus am Samstag auf der Sicherheitskonferenz in München. „Das ist gefährlich kurzsichtig“, mahnte er.

Die WHO hatte vergangene Woche um Spenden in Höhe von 675 Millionen Dollar (623 Millionen Euro) zur Bekämpfung des Virus und zur Vorbereitung auf einen möglichen Ausbruch gebeten.

„Wir sind besorgt über den Mangel an Dringlichkeit, den die internationale Gemeinschaft bei der Finanzierung der Maßnahmen an den Tag legt“, sagte Tedros.

Tedros zufolge hat Peking die Ausbreitung des Virus durch drastische Maßnahmen wie die Abschottung von Millionenstädten verzögern können, was der Welt ein Zeitfenster gegeben habe, alle nötigen Maßnahmen zu treffen.

Zum Schluss betonte der WHO-Chef, man sollte den Gerüchten und Falschnachrichten nicht glauben. Regierungen und Medien müssten ihre Bürger angemessen vor Gefahren warnen, „aber ohne die Flammen der Hysterie anzufachen“. „Es ist Zeit für Fakten, nicht für Furcht“, so Tedros.

Zwei Drittel der Weltbevölkerung bedroht

Die WHO schließt nicht aus, dass zwei Drittel der Weltbevölkerung sich mit dem neuartigen Coronavirus infizieren könnten. Das Modell des US-amerikanischen Epidemiologen und WHO-Berater Ira Longini hat gezeigt, dass selbst dann, wenn ein Mittel zur Verlangsamung der Virus-Ausbreitung gefunden werde, sich rund 30 Prozent der Erdbewohner anstecken könnten.

Epidemie

In Festland-China sind nach Angaben des staatlichen Komitees für Gesundheitswesen mehr als 63.800 Infizierte registriert worden, von denen 1380 starben und 6723 geheilt aus den Kliniken entlassen wurden.

Derzeit stehen 178.000 enge Kontaktpersonen unter ärztlicher Kontrolle.

Die chinesischen Behörden hatten am 31. Dezember 2019 die WHO über den Ausbruch einer Lungenkrankheit unbekannter Ursache in der Stadt Wuhan (Provinz Hubei) informiert. Als Krankheitserreger wurde das Coronavirus 1019-nCoV identifiziert. Die WHO gab dem Virus später den offiziellen Namen COVID-19.

aa/mt/dpa





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