Türkei übergibt Militärtechnik an Terroristen in Idlib – Quelle

Türkei übergibt Militärtechnik an Terroristen in Idlib – Quelle



Eine militär-diplomatische Quelle hat gegenüber Sputnik Details der Handlungen Ankaras in der syrischen Provinz Idlib mitgeteilt.

Die Türkei entsendet der Quelle zufolge in die Deeskalationszone von Idlib Militärs, Waffen und Technik. Dabei sollen Kämpfer der Terrormiliz „Haiʾat Tahrir asch-Scham“* (auch „Dschebhat an-Nusra“) demnach einen wesentlichen Teil dieser Technik bekommen haben.

Derzeit befinden sich in der Deeskalationszone von Idlib mehr als 70 Panzer, rund 200 Panzerfahrzeuge und 80 Artilleriewaffen für den Erdkampf, so die Quelle.

Nach ihren Angaben sind US-amerikanische schultergestützte Flugabwehrraketensysteme dank den türkischen Lieferungen in die Hände der Terroristen geraten. Der Einsatz dieser Waffe sei jetzt die „größte Sorge“.

„Wo sie dann in der Zukunft auftauchen, weiß nun niemand in Ankara, noch weniger in Washington“, sagte die Quelle.

Quelle: Terroristen tarnen sich als türkische Militärs

Darüber hinaus sei es zutiefst besorgniserregend, dass die Türkei mit Uniformen ihrer Armee auch Terroristen beliefere.

„Im Weiteren nehmen dann als türkische Militärangehörige verkleidete Terroristen von ‚Haiʾat Tahrir asch-Scham‘ und anderen Gruppen an Kampfhandlungen gegen die syrischen Regierungstruppen teil.“

Lage in Idlib

In Idlib befindet sich eine der vier so genannten Deeskalationszonen, die 2017 unter Vermittlung Russlands, des Irans und der Türkei etabliert worden waren, um Zivilisten einen Ausweg aus den Kriegsgebieten zu ermöglichen. Anders als die drei anderen demilitarisierten Zonen wird Idlib immer noch nicht von der Regierung in Damaskus kontrolliert.

Neben Millionen Zivilisten werden dort Zehntausende extremistische Kämpfer und Terroristen vermutet. Die größten Gruppen sind die von der Türkei unterstützte Nationale Befreiungsfront und die Terrormiliz „Haiʾat Tahrir asch-Scham“.

*Terrororganisation, in Russland und Deutschland verboten





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